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choose your weapon

die nässe frisst sich nach und nach durch jede pore meiner turnschuhe. es müssten so glatte null grad celsius sein. sonne hat man auch schon lange keine mehr gesehen, stattdessen ist es nur grau, kalt, und windig. die null grad fühlen sich kälter an...

dieser ganze winter erinnert einen nur noch an silent hill. das hatte ich schon oft erwähnt. bis auf die geflügelten monster ist alles vorhanden. ob es jetzt personen sind, die einem wichtig sind und nachher sterben (silent hill 1, lisa garland), zwei parallelwelten (schule und zuhause), oder unglaublich viele leute sind, von denen man nicht weiss, was sie sind. ob zombi und gefährlich oder mensch und nicht gefährlich. davon laufen in der parallelwelt schule besonders viele rum. die anführer der zombis sind die lehrer. ihre waffe: der stoff, den man für das abi lernen muss. wer es da durch schafft, hat es geschafft. dieses spiel dauerte fast 14 jahre. einmal bin ich "draufgegangen", aber es ging weiter. nun habe ich heute grade mal fünf wochen zeit um den stoff von vier fächern von 12.1 bis 13.1 zu lernen. vier fächer, drei halbjahre, ein spiel das schon 14 jahre andauert. doch wann ist es zuende? hat es denn ein ende? wenn ja welches? 14 jahre klassenarbeiten, nachher klausuren. 14 jahre rückschläge und siege, und 14 mal kam die sonne für viele viele wochen heraus, zur belohnung. dieses spiel mit 14 levels, es wird zeit, dass es zuende gespielt wird. bald wird es das letzte mal heissen "choose your weapon"

langsam wird es mir echt zu kalt. die kälte steigt von unten langsam an mir herauf. meine socken nehmen sie nach und nach auf und speichern sie gut. ich gehe ein paar schritte durch die stadt. musik in den ohren, recht traurige musik (Athlete - Half Light) und der schnee, bzw seine wässrigere abwandlung davon erfordert eine hohe konzentration, damit man nicht ausrutscht. weil jeder schritt schmerzhaft ist, macht man möglichst wenig und vor allem kleine schritte. der wind beisst böse, streift wieder an mir ab und jagt mir kleine aber feine schneekristalle in die augen. leuten, die mir entgegenkommen geht es nicht viel anders. manche haben einen schirm, andere gar nichts, manche haben kein geld und sitzen auf der strasse und bitten um ebensolches. dann sehe ich wieder zweierkombinationen von menschen, hand in hand, arm in arm, mund an mund...

du schimpfst mit mir, weil ich mich nie bei dir melde? du sagst, du hast die nase langsam voll? dann tut es mir leid, aber ich glaube, ich werde auch, nachdem du mir das grade gesagt hast, nichts verbesserndes daran ändern. eine zeitlang dachte ich, mit dir den himmel auf erden gefunden zu haben. doch es war nur ein sonnenschein von nicht allzulanger dauer. wir sind freunde geblieben, oder haben es zumindest versucht. nach und nach habe ich das interesse an dir verloren, und ich muss gestehen, dass es mich nicht sonderlich traurig stimmt. als wenn es dir wichtig wäre, dass ich mich bei dir melde. so, wie du mir erscheinst, kannst du gut ohne mich leben. und ich gut ohne dich. du bist nett, keine frage, aber mehr reizt mich nicht. und was mich reizt, ist zu wenig, als dass ich hinnehmen könnte, dass du dich darüber aufregst, dass ich mich nicht bei dir melde. zwar liebe ich deine stadt, mit dem rhein, der durch sie fließt, und ich werde ständig an dich denken, wenn ich sie besuchen fahre, aber du bist für mich nichts mehr als eine erinnerung. durch dich habe ich gemerkt, dass sich ein mensch nicht zu sehr an unmöglichkeiten wie die gefühle eines anderen hängen sollte.

am hauptbahnhof warte ich auf meinen zug, verspätung. ich rauche die zigarette, beobachte die züge und deren passagiere. und falle in gewisse erinnerungen zurück. denken muss ich aber an etwas anderes...

1 Kommentar 2.3.06 01:44, kommentieren



schande über mein haupt, ich habe meinen blog vernachlässigt. dabei ist mittlerweile so viel zu schreiben gewesen. wo fange ich denn mal an...

heute habe ich meine spanischvorabiklausur geschrieben. ganz schön beschissen, zumal der text, der zu bearbeiten war, gar nicht schwer war. es war die nacht davor, die ich anscheinend schlecht geschlafen habe. im halbschlaf eine vorabiklausur schreiben sollte man auch nicht immer machen. ich kann mir nicht erklären, warum ich so schlecht geschlafen habe. wird schon passen.
letzten freitag hab ich bio geschrieben, das war ganz ok. die klausur war so seltsam einfach. und dann letzte woche dienstag englisch. war auch ganz ok. hoffentlich fällt sie auch so aus.

was die schule angeht, hab ich erstmal nicht so viel stress. die letzten prüfungen sind nach den osterferien und davor ist nicht mehr allzuviel stress.

den mache ich mir sowieso nicht. hatte in letzter zeit oft sturmfrei. letztes wochenende, da diesmal von mittwoch bis sonntag und das wochenende davor.

letzten freitag singstar bei mir zuhause.. zum kotzen. da ich eh nicht singe und auch sonst irgendwas gegen karaoke habe (spätestens seit letztem freitag habe ich was gegen karaoke) war dieser abend für mich beschissen und verloren. ne horde gröhlender und singender leute um mitternacht rauszuschmeissen ist schwieriger als man denkt.

vorgestern, am samstag, war ich mit nem freund, der zwei weiber im chat kennengelernt hat, im kino. war ganz nett, der abend hätte auch schön ausgehen können, hätte ich nicht erfahren, dass die, die neben mir saß und eigentlich ganz nett und so war, auf frauen steht. schade eigentlich...
danach irgendwann auf der lan habe ich mir den frust weggeballert, dass ich statt zocken eigentlich was anderes hätte machen können.

gestern, am sonntag, habe ich mal das haus sauber gemacht vom freitag. war zum glück nicht so viel. das auto hab ich nebenbei auch mal sauber gemacht. nachdem ich von mittwoch bis sonntag 400 km gefahren bin, sah das auto nicht mehr so appetitlich aus.

das wochenende davor war dafür umso netter. keine singende horde zuhause, sondern eine schöne junge frau, die ich im herbst 2003 durch zufall kennengelernt habe. die hatte mir zugehört, als ich zu der zeit trennungskummer hatte. hat geholfen. freitagnacht war sehr angenehm... der kaffee am morgen danach auch.

der samstag an sich war toll. an das wetter kann ich mich nicht mehr erinnern. habe an dem wochenende für englisch gelernt, das weiss ich noch. die ganzen wochen und tage bis hierhin wo nur stress und anspannung herrschte, sind nun erstmal vorbei. bis zu den letzten klausuren ist ein wenig luft, sodass ich jetzt auch mal wieder regelmäßig bloggen kann....

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oh, thinkin' about all our younger years
there was only you and me
we were young and wild and free

now nothin' can take you away from me
we bin down that road before
but that's over now
you keep me comin' back for more

baby you're all that I want
when you're lyin' here in my arms
I'm findin' it hard to believe
we're in heaven
and love is all that I need
and I found it there in your heart
it isn't too hard to see
we're in heaven

oh, once in your life you find someone
who will turn your world around
bring you up when you're feelin' down

yeah, nothin' could change what you mean to me
oh there's lots that I could say
but just hold me now
cause our love will light the way

n' baby you're all that I want
when you're lyin' here in my arms
I'm findin' it hard to believe
we're in heaven
and love is all that I need
and I found it there in your heart
it isn't too hard to see
we're in heaven

I've bin waitin' for so long
for something to arrive
for love to come along

now our dreams are comin' true
through the good times and the bad
yeah, I'll be standin' there by you

5 Kommentare 20.3.06 20:51, kommentieren

war eben mit den hunden draussen. es ist kalt, es ist dunkel, es ist ungemütlich. und es ist logisch, dass es kalt, dunkel und ungemütlich ist, bei der jahreszeit.
zeit zum nachdenken...


es war auch dunkel, als wir uns sahen. es war auch kalt, als wir uns trafen. die dunkelheit wich sanftem kerzenlicht, die kälte wich unserer wärme. die nacht wich schnell dem tage, so kam es uns vor. und neben dir einschlafen lässt sich nur schwer beschreiben. keine frage, an deiner weiblichkeit hat man nicht zu zweifeln. und dass mit dir die stunden vergen wie im flug, eine tatsache. sie vergehen ebenso schnell, wie die nacht, in der wir beisammen waren.
du bist nicht so wie die anderen, aber irgendwie trotzdem undurchsichtig. du bist anders, aber vertraut. du bist fremd, trotzdem verbindet uns etwas. du sagtest, es war ein ausrutscher. für dasselbe hielt ich es, danach war die welt wieder in ordnung, zumindest machte sie den anschein, dass es so wäre. und du bist gegangen. wo du wohl bist?


das wetter ist beschissen. eigentlich ist mir nur kalt, aber es ist trotzdem beschissen. wenigstens scheint jetzt mal die sonne. und wenn sie scheint, tut sie gut. das erste mal im jahr auf der bank sitzen und sonne genießen.

und schlafen...

1 Kommentar 21.3.06 01:51, kommentieren

frühling und meer

ist er das? ist das der lang ersehnte frühling? nach monaten voller schnee und kälte sieht es echt so aus, als wenn es frühling wird. aber freuen kann ich mich irgendwie net. frühling, das bedeutet auch, dass die hormone wieder achterbahn fahren, wobei ich die erfahrung gemacht hab, dass sie bei mir immer nur talabfahrten machen.
der letzte schultag rückt immer näher. zeugnisse gibts ja auch noch, die nochmal entscheiden, ob man durchkommt oder nicht. blödes gefühl.

ich bin auf der suche aber nach was? ist es liebe? ist es geselligkeit? oder nur glück? wer weiss das schon. wenn die hölle nach 14 jahren zu ende ist, wird sie uns ausspucken und wir beginnen ein neues kapitel in unserem spiel des lebens.
etwas fehlt mir... oder doch jemand?

1 Kommentar 23.3.06 18:50, kommentieren