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nachts am meer

es ist nacht. und die luft hier kommt mir vor, als wenn ich ein trockenes stück brot beiße. nicht grade frisch, aber kühl, und deswegen angenehm. ich erinnere mich, 350km weiter nordwärts. was ich da habe, darauf bin ich heute stolz. und gerne würde ich es teilen, weil ich mir sicher bin, dass es beliebter ist, als nur von einem geliebt zu werden.
dort, da wo die luft salzig, und das meer noch salziger ist, da ist meine geheime zuflucht, nachts, um zwanzig vor eins. da wäre ich gerne, jetzt in diesem moment, um den geräuschen, das gluckern, das rauschen, den möwen zu lauschen, und den sternen zu zuschauen. sterne, jeder hier klammert sich an sterne wenn er was schönes sehen will. in wirklichkeit hängen sie uns hals heraus. denn was wirklich schön ist, kann nie zum greifen nahe sein.

4 Kommentare 9.10.07 00:42, kommentieren



meer und andere sorgen

keiner kann sich vorstellen, wie sehr ich es vermisse, dort zu sein.
dort, wo man wirklich alleine ist, da findet alles wichtige im leben meinen ursprung. das war schon immer so und wird immer so bleiben.
dieser ort, an dem ich schon stand, als ich noch ein kleiner junge war und dem meer zuhörte und zuschaute, da wäre ich jetzt gerne.

ein freund von mir war dort auch schon auf eigene faust, und er wird mich verstehen, wenn ich sage, dass dort alles seinen ursprung in unserem leben hat.
wenn man einmal dort war, will man immer wieder hin.
so wie jetzt grade auch. um einfach nur dem rauschen zuzuhören und dem wasser zuzusehen.
und am liebsten würde ich nie wieder von dort weg gehen.

3 Kommentare 29.10.07 00:31, kommentieren