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in einer zeit, wo man vermehrt nach dem sinn dessen fragt, was die menschen dazu bewegt, das zu machen, was sie machen, bleibt kaum zeit, nach dem sinn des eigenen tuns zu forschen.
bald sind ferien. auf dem papier zumindest, denn klausuren stehen auch noch an. sind die geschrieben, hat man gut und gerne sechs, sieben wochen für sich.
eine wertvolle zeit. die uni zieht sich und zieht sich. und das vermeintlich schöne wetter raubt mir die letzten reserven. komisch. denn wie so oft habe ich lange auf die sonne gewartet. aber nun schlägt sich mich nieder, bevor ich überhaupt die augen auf mache. tag für tag. sogar nachts lässt sie mich manchmal nicht los.
schlaf ist etwas feines. nun ist es das zeite mal hintereinander, dass ich das gefühl habe, von mal zu mal müder zu sein, wenn ich aufstehe. wahrscheinlich wars zuviel des guten, also zu viel geschlafen. der körper nimmt sich das, was er braucht, wenn er kann. das liegt wohl in der natur der dinge: alkohol trinken wir mehr als wir brauchen, gierig nach geld sind wir auch noch gerne.

und wie so oft, sind so einfache dinge des lebens anscheinend unerreichbar. dinge wie seelenfrieden zum beispiel...

7.7.08 01:39, kommentieren